© TUK GmbH Graal-Müritz, André Pristaff

Raum für Ruhe

Tu dir Gutes an der Ostsee

Durchatmen und Kraft schöpfen

Orte der Ruhe an der Ostseeküste Mecklenburg

Wer im Winter an die Ostseeküste kommt, findet Raum zum Innehalten, zum Durchatmen und bei sich selbst Ankommen. Eine neue Klarheit entsteht. Hier findest du Orte, die dir guttun.

Mentale Gesundheit braucht nicht immer einen großen Plan. Oft genügt es, aus dem Alltag herauszukommen, einen anderen Blick zu genießen und ein bisschen Tempo aus dem hektischen Leben zu nehmen. Genau hier liegt die Kraft des Winters an der Ostseeküste Mecklenburg. Hier findest du weniger Reize, weniger Ablenkung und dafür mehr von dir selbst.  

Strandspaziergänge ohne festes Ziel: Weite für den Kopf

Stetige Schritte im festen Sand werden begleitet durch das Rauschen der Wellen am ruhigen Winterstrand. Mal sanft, mal kraftvoll – aber immer begleitet von klarer, frischer Luft, die deine Lungen füllt. Dein Blick geht weit über das Meer und du fühlst dich innerlich aufgeräumt, damit neue Gedanken entstehen können.

Erlebe eindrucksvolle Strandabschnitte mit besonderer Wirkung:

  • Steilküste im Naturschutzgebiet Stoltera
    Das 83 Hektar große Naturschutzgebiet hat einen etwa 3 Kilometer langen Küstenstreifen zwischen dem Seebad Warnemünde und dem Kap Geinitzort mit bis zu 20 Meter hoher Steilküste. 
  • Naturstrand in Kalkhorst
    Ein ansteigender Küstenverlauf erstreckt sich von flachem Sandstrand im Ort Groß Schwansee bis hin zur beeindruckenden Steilküste der Brooker Höhe um wiederum abzuflachen im Brooker Strandgebiet - außerdem hervorragende Voraussetzungen für Kiter und Surfer.  
  • Sandstrand in Graal-Müritz
    Feiner, steinfreier Sandstrand auf einer beeindruckenden Breite sorgt für jede Menge Bewegungsfreiheit auch außerhalb der Badesaison: endlos Spazieren, Burgen bauen, Volleyball spielen, Drachen steigen lassen oder sich vom Wind durchpusten lassen. 
  • Steinstrand in Börgerende
    In Börgerende treffen Sand- und Steinstrand aufeinander. Besonders in den steinigen Abschnitten lassen sich besondere Uferschätze wie Donnerkeile und Hühnergötter heben. Viel Spaß bei der Suche! 

Wage dich hinaus auf Seebrücken und halte bewusst inne

Die Seebrücken an der Ostseeküste Mecklenburg versprühen besondere Anziehungskraft. Man lässt das Land hinter sich und geht dem Meer entgegen.  Schritt für Schritt voran und doch fällt es leicht, kurz stehen zu bleiben und sowohl Gedanken als auch den Blick schweifen zu lassen. Es tun sich neue Perspektiven auf – offensichtlich aber vielleicht auch für dich persönlich.

Trockenen Fußes auf die Ostsee hinaus an diesen Orten:

  • Seebrücke Boltenhagen
    Die 290 Meter lange Seebrücke im Ostseebad Boltenhagen ist barrierefrei begehbar und bietet mit Sitzgelegenheiten davor und im angrenzenden Kurpark viele Möglichkeiten zum Entspannen. Jedes Jahr im Sommer wird das traditionsreiche Bauwerk mit dem Seebrückenfest geehrt.
  • Seebrücke Wismar im Seebad Wendorf
    Sie ist mit 330 Metern die zweitlängste Seebrücke an der Ostseeküste Mecklenburg und bietet einen Blick auf die Wismarbucht mit der Insel Poel und auf den Hafen der Hansestadt Wismar.
  • Seebrücke Kühlungsborn
    Zusammen mit dem Seebrückenvorplatz ist die eine beliebte Sehenswürdigkeit im Ostseebad Kühlungsborn. Ein Anlegeplatz für Ausflugsschiffe, um Fahrten nach Warnemünde und Rerik zu unternehmen und viele Veranstaltungshighlights machen die Seebrücke zu einem lebendigen Ausflugsziel.  
  • Seebrücke Heiligendamm
    Im ältesten deutschen Seebad Heiligendamm bietet sich ein herrliches Rundum-Panorama. An Land beeindrucken die weißen klassizistischen Bädervillen und entlang der Küste bilden der dunkle Küstenwald und der weiße Sandstrand ein harmonisches Zusammenspiel.
  • Seebrücke Graal-Müritz
    Bei Tag ist die Seebrücke ein Genuss für Spaziergänger im Ostseeheilbad Graal-Müritz, die auf 350 Metern einen wunderschönen Rundblick erleben möchten. In den Abend- und Nachtstunden versuchen dort zahlreiche Angler ihr Glück.

Fühle dich geerdet in den Wäldern an der Ostseeküste

Der Wald schenkt dir Rückzug auch ohne geschlossenes Blätterdach. Das Licht fällt gefiltert durch die kahlen Kronen, die robusten Stämme fangen Geräusche ab und der Boden federt deine Schritte. Mit allen Sinnen spürst du Natur, Struktur und Stille. Es entsteht das Gefühl, gut aufgehoben zu sein.

Die Wälder laden zum Entschleunigen ein:

  • Boltenhagen Küstenschutzwald
    Der Wald ist Teil des Küstenschutzgebietes. Er dient aber nicht nur dem Schutz vor Sturmfluten und dem Klima, sondern wird stetig zum Erholungsraum gestaltet. Der Wald soll erlebbar sein und Wissen über Natur und ihren Schutz vermitteln. Darum sind Geräte für sportliche Aktivitäten, ein Trimm-Dich-Pfad und ein Barfußpfad zu finden und sollen zukünftig durch Terrainkurwege erweitert werden.
  • Kühlungsborn Stadtwald
    Der Stadtwald bildet die geografische Stadtmitte des Ortes. Die Lage im Zentrum verdankt das Ostseebad Kühlungsborn der historischen Stadtentwicklung – dem Zusammenschluss der drei Ortsteile Arendsee, Brunshaupten und Fulgen. Gut ausgebaute Wanderwege führen durch den Wald und sind zu jeder Jahreszeit einen Spaziergang wert.  
  • Gespensterwald Nienhagen
    Das unter Naturschutz stehende Nienhäger Holz ist besser unter dem Namen Gespensterwald bekannt. Diesen verdankt er den bizarr geformten Laubbäumen, die bis direkt an die Ostsee führen. An ihnen lässt sich die Kraft der Natur und des salzigen, feuchten Seewinds bestaunen. Durch das Ostseebad Nienhagen und den Gespensterwald zieht sich ein Rad- und Wanderweg - perfekt zum Erkunden der Umgebung. 
  • Rostocker Heide
    Dieser Wald ist ein Erholungsgebiet zum Wandern oder Radfahren und bietet mit idealen klimatischen Bedingungen Raum für einen gesundheitsfördernden Aufenthalt. Auf dem Entdeckerpfad und den Thalasso-Kurwegen lernt man kleine und große Naturwunder des größten deutschen Küstenwaldes kennen. Die biologische Vielfalt reicht dabei von Nadel- und Laubbäumen über Moore, Schilfgebiete und Wiesen.  
  • Kurwald Graal-Müritz
    Inmitten der grünen Landschaft vereint der zertifizierte Kurwald das heilende Naturerlebnis Wald mit der frischen Meeresbrise der Ostsee. In verschiedenen Bereichen erlebt man eine Kombination aus Erholung, Bildung und Bewegung. Der Kurwald umfasst den Klangwald, in dem auf Naturmaterialien Klänge erzeugt werden können, das grüne Klassenzimmer, in dem Verständnis für Natur um Umwelt gefördert wird, den Aktivwald mit Bewegungsangeboten sowie den Entspannungswald mit Outdoor-Liegen zum Eintauchen in die friedliche Atmosphäre.
  • Kurwald Bad Doberan
    Am Stadtrand von Bad Doberan im Waldgebiet Quellholz-Eikhäge wartet dieses grüne Gesundheitsparadies. In unmittelbarer Nähe der Reha-Klink Moorbad Bad Doberan ist es für alle zugänglich und beinhaltet eine Kneipp-Anlage, Balancier- und Kletterbereiche, Gang- und Bewegungsparcours und Ruhemöglichkeiten.

5 Impulse und kleine Rituale

für noch mehr wirkende Ruhe

Geh-Meditation: Schritt für Schritt zur Ruhe finden.

Gehe langsam und bewusst. Spüre, wie der Fuß den Boden berührt und sich wieder löst. Besonders am Strand fällt das leicht. Der Blick folgt der Küstenlinie, gleichmäßig und ruhig. Jeder Schritt bringt dich näher zu dir selbst, ins Hier und Jetzt.
Wer mag, denkt größer: Eine Wanderung entlang der Ostseeküste Mecklenburg auf dem Europäischen Fernwanderweg würde – je nach Kondition – rund 35 Stunden dauern. Eine Woche Meditationswandern, verteilt auf viele kleine Etappen.

Atemübung: Einatmen. Ausatmen. Ankommen.

Richte die Aufmerksamkeit auf den Atem. Zähle beim Einatmen bis vier, beim Ausatmen bis sieben. Wiederhole das elf Mal. Die verlängerte Ausatmung löst Spannung und beruhigt das Nervensystem. Mit jedem Atemzug wird der Körper ruhiger, der Kopf klarer.
Diese Übung ist als 4-7-11-Atem bekannt. Sie hilft beim Entschleunigen, unterstützt beim Einschlafen und bringt auch zwischendurch im Alltag spürbar mehr Gelassenheit.

Steine stapeln: Balance entsteht in Ruhe

Suche dir einige Steine und beginne, sie vorsichtig aufeinander zu legen. Die Konzentration ersetzt kreisende Gedanken. Jeder Stein fordert Geduld und Aufmerksamkeit. Wichtig ist nicht das Ergebnis, sondern der Moment des Tuns.
Am Ende entsteht oft ein kleiner Turm – und nicht selten ein Foto davon. Vor allem aber bleibt das Gefühl, für eine Weile ganz bei einer Sache gewesen zu sein.

Steine übers Meer flitzen lassen: Gedanken loslassen.

Wähle einen flachen Stein und lass ihn über das Wasser springen. Mit jedem Aufkommen darf ein schwerer Gedanke gehen. Der Blick folgt der Bewegung, bis der Stein verschwindet. Mit ihm löst sich, was gerade nicht mehr gebraucht wird. Zurück bleibt innere Ruhe.

Wolken beobachten: Fantasie Raum geben.

Richte den Blick in den Himmel und verfolge die Wolken auf ihrem Weg. Formen verändern sich, lösen sich auf, entstehen neu. Bilder tauchen auf und verschwinden wieder. Ein stiller Moment, der zeigt, wie leicht Gedanken werden dürfen – und wie viel Fantasie in ihnen steckt.

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