Neun Gemeinden, eine Region – als gemeinsamer Erlebnisraum wollen die jüngst vom Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit als Tourismusregion anerkannten Gemeinden an der Ostseeküste Mecklenburg wahrgenommen werden. Urlauber und Einheimische können die touristischen Leistungen der Region mit der gemeinsamen Kurkarte, der KÜSTEN KARTE, nutzen.
„Unsere Gäste suchen Erholung in der Region und wünschen sich über Gemeinde- und Stadtgrenzen hinaus ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau der touristischen Leistungen. Dies will die neue Tourismusregion von Rerik bis Nienhagen durch die gemeinde- und ämterübergreifende Zusammenarbeit erreichen,“ so Anett Bierholz, Geschäftsführerin des Verbandes Mecklenburgischer Ostseebäder.
Der regionale Tourismusverband hat die Städte Kühlungsborn, Rerik, Bad Doberan-Heiligendamm, Kröpelin und die Gemeinden Nienhagen, Börgerende-Rethwisch, Bastorf, Wittenbeck und Steffenshagen bereits im Modellregionen-Projekt in den Jahren 2021 bis 2023 begleitet. „In dieser Zeit konnten wir positive Erfahrungen mit der interkommunalen Zusammenarbeit und der daraus resultierenden, nachhaltigen Vernetzung sammeln,“ so Marko Porm, Bürgermeister der Gemeinde Bastorf. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurden zudem die gemeinsame Kurkarte „KÜSTEN KARTE“ sowie der digitale Urlaubsbegleiter „KÜSTEN GUIDE“ erfolgreich eingeführt.
Mit der KÜSTEN KARTE können Gäste der neun Gemeinden alle touristischen Leistungen in der Region nutzen – von der kostenfreien Strandnutzung, Vergünstigungen in Museen und bei Veranstaltungen bis zu exklusiven Rabatten der angeschlossenen Vorteilspartner.
Und auch die Einheimischen profitieren von dem Zusammenschluss: Durch die Ausgabe der KÜSTEN KARTE als Einwohnerkarte erhalten sie die gleichen Vorteile wie Urlaubsgäste. Die KÜSTEN KARTE als Einwohnerkarte wird von den Städten, Gemeinden und Ämtern ausgegeben. In diesem Jahr können sich Einheimische aber auch mit ihren Personalausweisen bzw. den bereits im Umlauf befindlichen Strandkarten ausweisen.
Hintergrund:
Gemeindezusammenschlüsse können unter bestimmten Bedingungen, zum Beispiel einer leistungsfähigen touristischen Infra- und Angebotsstruktur sowie Aktivitäten im Hinblick auf ein gebietsbezogenes Marketing, als Tourismusregion anerkannt werden. Die Tourismusorte und -regionen haben die Möglichkeit, eine gästebasierte Kurabgabe einzuführen und diese für die Finanzierung touristischer Infrastruktur und weiterer touristisch relevanter Aufgaben einzusetzen.
Die Anerkennung von Tourismusorten und Tourismusregionen gehört zu den Aufgaben des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit. Mit der neuen Tourismusregion an der Ostseeküste Mecklenburg hat sich – neben der Insel Usedom und Stadt Wolgast, Mönchgut-Granitz (Rügen) sowie der Mecklenburgischen Schweiz – die vierte Tourismusregion in Mecklenburg-Vorpommern gebildet.
Kontakt:
Melanie Jeschke
Verband Mecklenburgischer Ostseebäder e. V.
Tel. 0381 80892673
m.jeschke@ostseeferien.de
Bilder:
KÜSTEN KARTE der neuen Tourismusregion an der Ostseeküste Mecklenburg © TFK GmbH