keine Bildunterschrift © Stadt Klütz, Karl & Karl
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St. Marienkirche in Klütz

Backsteingotische Stadtkirche mit markantem Turm, reicher Innenausstattung und langer Geschichte – ein Highlight in Klütz.

Backsteingotik mit romanischen Wurzeln
Die St. Marienkirche in Klütz zählt zu den bedeutendsten Stadtkirchen Mecklenburgs und ist ein eindrucksvolles Zeugnis norddeutscher Backsteingotik. Der älteste Teil der dreischiffigen Hallenkirche, der Chorraum, stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und zeigt noch deutlich romanische Elemente. Das spätere Langhaus entstand im Übergangsstil von der Romanik zur Gotik und verleiht der Kirche ihren harmonischen Gesamteindruck.

Der Turm – Wahrzeichen und Seezeichen
Besonders prägend ist der 56 Meter hohe, quadratische Kirchturm mit seinem achtflächigen Dach, das an eine Bischofsmütze erinnert. Er gilt als Mittelpunkt des Klützer Winkels – der Volksmund sagte einst, dieser reiche so weit, wie der Turm zu sehen sei. Im 14. Jahrhundert erbaut, diente der Turm früher sogar als Seezeichen für die Schifffahrt. In seinem Inneren hängen vier schwere, wohlklingende Bronzeglocken.

Kunstschätze & lebendiger Kulturort
Im Inneren der St. Marienkirche entdecken Besucher zahlreiche kunsthistorische Besonderheiten. Dazu zählen die eindrucksvolle Kanzel, der prachtvolle Barockaltar, eine aus Eichenholz geschnitzte Taufe sowie der massive Taufstein aus Granit. Die Orgel aus dem Jahr 1871 und die farbenreichen neugotischen Glasfenster prägen den feierlichen Raumeindruck zusätzlich. Neben regelmäßigen Gottesdiensten ist die St. Marienkirche auch ein beliebter Ort für Konzerte, Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen – ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Kontakt

St. Marienkirche in Klütz


+49 38825 22274


kluetz-boltenhagen@elkm.de


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