Von Schlagsdorf bis zur Bergringstadt Teterow
- Distanz: ca. 200 km
- Fahrzeit: ca. 14:00 h je nach Kondition
- Höchster Punkt: 106 m
- Niedrigster Punkt: 0 m
- Fitnesslevel: 4 von 6, mittelschwer - eine gute Grundkondition ist empfehlenswert
- Etappenziele: flexibel, üblich sind Tagesetappen zwischen 30 und 60 km
Empfehlungen für einen Zwischenstopp mit Übernachtung: Schwerin, Bad Kleinen, Bützow, Güstrow, Teterow
- Beste Reisezeit: März bis Oktober
- Beschilderung: der Weg ist im Allgemeinen gut beschildert, eine detaillierte Karte oder GPS-Track wird dennoch empfohlen
Wegbeschreibung
Die Etappe des Hamburg–Rügen-Radweges in Mecklenburg beginnt in Schlagsdorf nahe dem Grenzmuseum an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Zwischen der Inselstadt Ratzeburg und Gadebusch führt der Weg durch das Biosphärenreservat Schaalsee. Zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten finden hier einen geschützten Rückzugsraum. Mit etwas Glück zeigen sich Kraniche, Graureiher, Fischotter oder ein leuchtend blauer Eisvogel am Ufer. Weite Wiesen, stille Wege und kleine Dörfer begleiten die Fahrt. In Gadebusch lohnt ein erster kurzer Stopp in der historischen Altstadt.
Weiter geht es Richtung Landeshauptstadt Schwerin. Schon von Weitem kündigen Türme und Wasserblicke die Stadt der sieben Seen an. Auf der Schlossinsel lässt sich mit Blick auf den Schweriner Innensee bei einer Kaffeepause neue Energie sammeln. Nur wenige Kilometer weiter wird es romantisch, wenn Schloss Wiligrad oberhalb des Schweriner Außensees erscheint.
In Bad Kleinen und Hohen Viecheln rückt der Schweriner See noch einmal ganz nah an den Weg. Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf Wasser, Schilf und kleine Badestellen. Über ruhige Landstraßen und Felder führt die Tour weiter nach Warin und anschließend nach Bützow mit historischer Altstadt und markanter Stiftskirche. Am Bützow–Güstrow-Kanal entlang erreichst du schließlich die Barlachstadt Güstrow, in der Backsteingotik auf mecklenburgische Residenzgeschichte trifft.
Schloss Güstrow, Dom und Inselsee laden zu einer längeren Pause ein, bevor sich dahinter das Hügelland der Mecklenburgischen Schweiz ausbreitet. Sanfte Anstiege, weite Felder und glitzernde Seen begleiten den Weg bis in die Bergringstadt Teterow, das Tor zur Mecklenburgischen Schweiz. Fachwerkhäuser, kleine Cafés und der nahe Teterower See mit seiner Burgwallinsel bilden den stimmungsvollen Abschluss dieses abwechslungsreichen Abschnitts.