• Museum von Kröpelin , © VMO, Danny Gohlke
    Museum von Kröpelin
    © VMO, Danny Gohlke
  • Kunsthalle Kühlungsborn, © Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH
    Kunsthalle Kühlungsborn
    © Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH
  • Fischtreppe in Neubukow, © Stadt Neubukow
    Fischtreppe in Neubukow
    © Stadt Neubukow
  • Kunstmühle Schwaan, © VMO, Danny Gohlke
    Kunstmühle Schwaan
    © VMO, Danny Gohlke

Projekt "Digitalisierung"

Strukturentwicklungsmaßnahme zur Stärkung der digitalen Vermarktung touristischer Angebote

Im Dezember 2018 startete der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder e. V. (VMO) mit dem Projekt "Digitalisierung". Ziel ist die Verbesserung und Stärkung der digitalen Vermarktung touristischer Angebote im Binnenland der Region Mecklenburgische Ostseeküste durch die Einbindung in vorhandene touristische Datenbanken und Vertriebsnetzwerke mit dem Ziel der Verbesserung der Vermarktung touristischer Anbieter im ländlichen Raum und der damit verbundenen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit touristischer Akteure und der Urlaubsdestination Mecklenburgische Ostseeküste.

Das Internet gewinnt bei der Urlaubsplanung und -buchung immer mehr an Bedeutung. Ca. 58 % der Bevölkerung nutzen das Internet, um sich über Urlaubsangebote zu informieren. 37 % haben bisher schon Urlaubsreisen über das Internet gebucht. Informationen zu Reisezielen, Preisen und Unterkünften sind die meistgesuchten Informationen im Netz. Dabei ist zu beobachten, dass nicht nur die Zahl derjenigen steigt, die das Internet zur Reisevorbereitung nutzen, sondern auch die Intensität, mit der das Internet als Informationsmedium für Urlaubsreisen und -angebote genutzt wird. Darüber hinaus entwickelt sich das Internet als Buchungskanal für Urlaubsreisen. Daraus folgt, dass die Auffindbarkeit im Netz und die Buchbarkeit touristischer Angebote ein sehr wichtiger Faktor in der Wettbewerbsfähigkeit der touristsichen Anbieter ist. Dafür muss eine umfassende Datenbasis verfügbar sein, die das Angebot in der Destination wiederspiegelt. Das erfordert eine aktive Unterstützung der touristischen Dienstleister auf dem Weg zur professionellen Vermarktung.

Als zentrale Informationsplattform für potentielle Gäste ist die Internetseite www.ostseeferien.de des VMO erfolgreich auf dem Markt. Zielgruppenspezifisch, themenbezogen präsentiert die Seite touristische Angebote der Urlaubsdestination Mecklenburgische Ostseeküste. Über eine technische Schnittstelle ist die Website mit der Datenbank des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V. (TMV) verbunden, die als zentrales Informationsvertriebsnetzwerk für touristische Anbieter und Angebote im Land genutzt wird. Weiterhin nutzt der VMO das landesweite Buchungssystem Wild-East, über das Unterkünfte, Arrangements und touristische Bausteine/Zusatzleistungen gebucht werden können. Aufgrund der vorhandenen technischen Möglichkeiten ist den touristischen Anbietern über den Verband Mecklenburgischer Ostseebäder e. V. (VMO) eine breite Möglichkeit geboten, sich im Web zu präsentieren. Zurzeit sind in der Datendrehscheibe für das mecklenburgische Binnenland nur ca. 1/3 der vorhandenen touristischen Angebote erfasst. Zur nachhaltigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der ländlich geprägten Tourismusräume ist eine umfassende Präsentation des touristischen Angebotes im Netz und die stärkere Nutzung moderner Informations- und Vertriebssysteme entscheidend.

Das Kernziel des Projektes besteht in der Verbesserung der Vermarktung touristischer Anbieter im ländlichen Raum und der damit verbundenen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit touristischer Akteure und der Urlausbdestination Mecklenburgische Ostseeküste, der Erhöhung der sichtbaren Angebotsdichte und -vielfalt. Eine zusätzliche Erfassung und Sichtbarmachung der touristischen Angebote/Daten konnte bisher nur im kleinen Maßstab realisiert werden. Um schlagkräftige Erfolge zu erzielen bedarf es eines "Kümmerers", der die touristischen Anbieter und Akteure im ländlichen Raum im Rahmen persönlicher Gespräche sensibilisiert, informiert, berät, Hilfestellung gibt und bei der Erfassung der Daten Unterstützung leistet.

Das Projekt läuft vom 1. Dezember 2018 bis 30. November 2019. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

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