• Zugang zum Schweriner Außensee in Hohen Viecheln, © VMO, S. Schwerdtner
    Zugang zum Schweriner Außensee in Hohen Viecheln
    © VMO, S. Schwerdtner
  • Schwedenschanze bei Bad Kleinen, © VMO, S. Schwerdtner
    Schwedenschanze bei Bad Kleinen
    © VMO, S. Schwerdtner
  • Fischerei Prignitz in Hohen Viecheln, © B. Bullerjahn
    Fischerei Prignitz in Hohen Viecheln
    © B. Bullerjahn
  • Imbiss Fischerei Prignitz in Hohen Viecheln , © VMO, S. Schwerdtner
    Imbiss Fischerei Prignitz in Hohen Viecheln
    © VMO, S. Schwerdtner
  • Schloss Wiligrad in Lübstorf, © B. Bullerjahn
    Schloss Wiligrad in Lübstorf
    © B. Bullerjahn
  • Elisabethquelle bei Schloss Wiligrad , © B. Bullerjahn
    Elisabethquelle bei Schloss Wiligrad
    © B. Bullerjahn

Ein Tag am Schweriner See

Wir waren unterwegs: Unsere Ostsee-Botschafterinnen Helena und Svenja geben die besten Tipps und Empfehlungen für eine Radtour um den Schweriner Außensee.

Unweit von Schwerin, inmitten idyllischer Natur und umgeben von grünen Wäldern ist der Schweriner Außensee ein ideales Ausflugsziel für Radfahrer und Frischluft-Begeisterte.

Am Bahnhof in Bad Kleinen startet die Rundtour. Bevor man aber voll in die Eisen tritt, sollte man einen kleinen Abstecher zum berüchtigten 'Eiertunnel‘ machen, der Bad Kleinen seit seinem Bau im Jahr 1896 mit dem Ufer des Schweriner Sees verbindet. Die namensgebende Form macht ihn besonders.

Entlang des Sees und vorbei an der grünen Waldlandschaft fährt man in Richtung Hohen Viecheln. Auf halber Strecke empfiehlt sich bereits die erste Rast. Auf den grünen Hügeln der 'Schwedenschanze' hat man eine herrliche Aussicht über das Wasser. Die ehemalige Wehranlage diente der Absicherung der Handelsroute zwischen  Wismar und Schwerin und war dementsprechend militärisch besetzt. Der sternenförmige Bau ist heute wieder gut erkennbar. Auf den Holzbänken und mit dem Zwitschern der Vögel im Ohr kann man tief durchatmen.

In Hohen Viecheln sollte man sich einen Imbiss bei der familiengeführten Fischerei Prignitz nicht entgehen lassen. Direkt am Ufer des Schweriner Sees, mit Blick auf das glitzernde Wasser kann man frisch gefangenen Fisch genießen.

Frisch gestärkt geht es anschließend weiter entlang des Schweriner Sees nach Flessenow. In dem ruhigen Ort lässt es sich am Badestrand des Campingplatzes Seecamping Flessenow wunderbar entspannen. Wer will, kann sich hier auch im Surfen probieren. Der platzeigene Kiosk versorgt zur Erfrischung mit kühlen Getränken und Eis.

Im benachbarten Ort befindet sich, umgeben von grüner Natur, der Ferienpark Retgendorf. Mit seinem vielfältigen Angebot im Freizeit- und Wellnessbereich ist er ein ideales Ausflugsziel für Familien. Vom hauseigenen Bootssteg kann man selbst in See stechen, Minigolf oder verschiedene Ballsportarten spielen oder auch kegeln. Zum Relaxen laden Strandkörbe und Sonnenliegen ein.

Auf dem Paulsdamm überquert man anschließend den Schweriner See. Hier bieten sich einmalige Blicke auf das Wasser. In den Frühlingsmonaten kann man die im Wind wiegenden, gelben Blumenmeere der Rapsblüte bestaunen.

Vorbei an Lübstorf, sollte man unbedingt am ehemaligen Residenzschloss Wiligrad Rast machen. Das Schloss liegt auf einem Steilufer des Schweriner Sees. Die weitläufige Parkanlage zeigt sich bei einem Spaziergang von ihrer schönsten Seite. Selbst ein Zugang zum See besteht. Empfehlenswert sind ebenfalls die wechselnden Kunstausstellungen im Schloss, die Werke von namenhaften Künstlern der verschiedensten Kunstsparten präsentieren. Im Hofladen der nahegelegenen Schlossgärtnerei kann man in einer ständigen Keramikausstellung handgefertigte, moderne Gebrauchskeramik erstehen, die auf der Töpferscheibe vor Ort hergestellt wird. Bei einem Stück Kuchen in der nahegelegenen Hofgärtnerei kann man den Besuch auf Schloss Wiligrad ausklingen lassen und die gesammelten Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen, bevor es entlang des Schweriner Sees zurück nach Bad Kleinen geht.