• Der sagenumwobene Gespensterwald von Nienhagen, © Kurverwaltung Ostseebad Nienhagen
    Der sagenumwobene Gespensterwald von Nienhagen
    © Kurverwaltung Ostseebad Nienhagen
  • Spaziergang am Meer, © VMO, Alexander Rudolph
    Spaziergang am Meer
    © VMO, Alexander Rudolph
  • Winter am Haff von Rerik , © VMO, René Legrand
    Winter am Haff von Rerik
    © VMO, René Legrand

Kooperation VMO und EUCC-D

Neues Projekt zur Klimawandelanpassung

Im August 2015 startete der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder (VMO) gemeinsam mit der EUCC-D ein dreijähriges Projekt mit dem Ziel, das Thema Klimawandelanpassung in den Küstengemeinden zwischen Boltenhagen und Graal Müritz zu konkretisieren und im Rahmen des touristischen Managements zu verankern.
Im Laufe des Projektes KliWaKom (KLImaWAndel in KOMmunen und KOMmunikation) sollen für ausgewählte Pilotgemeinden Bedarfe und Umsetzungsmaßnahmen für eine Klimawandelanpassung erarbeitet und erste kurzfristige Maßnahmen exemplarisch umgesetzt werden. Erfahrungen und Erkenntnisse der Projektarbeit sollen den Verband befähigen, Methoden und Ergebnisse auf weitere Verbandsgebiete anzuwenden, Mitgliedsgemeinden in ihrer Klimawandelanpassung zu befördern und auch darüber hinaus Signalwirkung für andere Tourismusdestinationen zu entwickeln.

In der ersten Projektphase wird durch die Anwendung international entwickelter Nachhaltigkeitsindikatoren eine Bemessung aktueller und zukünftiger Anstrengungen in Richtung Klimawandelanpassung vorgenommen sowie eine Sensibilisierung in puncto Nachhaltigkeit angeregt. Anhand der erarbeiten Zustandsanalyse soll die Entwicklung von kurz- bis langfristigen Maßnahmen zur Klimaanpassung erfolgen. Dabei sollen die Anpassungsmaßnahmen den Trend des nachhaltigen Tourismus´ unterstützen und einen „no-regret“-Ansatz verfolgen. Weil nicht alle Klimafolgen im vollen Umfang von Anpassungsbemühungen aufgefangen werden können, soll in der zweiten Projektphase eine regionale Notfall-Kommunikationsstruktur für den VMO aufgebaut werden. Diese soll dem geregelten Umgang mit akuten Folgen des Klimawandels dienen. Des Weiteren sollen Möglichkeiten zur Vermarktung einer klimafreundlichen Region im Rahmen des Projektes diskutiert werden, wie beispielsweise die Zertifizierung von Gemeinden durch Nachhaltigkeitslabel.

Das Projekt wird im Rahmen des DAS-Programms vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert (Förderkennzeichen: 03DAS053A) und läuft von August 2015 bis Juli 2018. Der offizielle Auftakt des Projektes wird im Herbst 2015 stattfinden.

Weitere Informationen unter : BMUB und Projektträger Jülich