St.-Georgen-Kirche Wismar

Die St.-Georgen-Kirche ist eine der drei großen Hauptkirchen Wismars und ein hervorragendes Baudenkmal norddeutscher Backsteingotik. Einst war sie das Gotteshaus der Handwerker und Gewerbetreibenden. Die Ursprünge St.-Georgens liegen im 13. Jhd. Ihre Errichtung fällt somit in die bewegte Zeit des späten Mittelalters und der Reformation.

Dresden hat die Frauenkirche - Wismar hat St. Georgen.

Die im Krieg stark beschädigte und später dem Verfall ausgesetzte Kirche wurde seit 1990 mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wieder aufgebaut, 2007 begann der Innenausbau.

Ursprünglich wurde das Gotteshaus 1290 als dreischiffig gewölbte Hallenkirche begonnen. Im frühen 14. Jh. kam ein größerer basilikaler Chor hinzu und 1404 begann der vollständige Umbau zur Basilika. Die Höhenwirkung im Inneren ist atemberaubend. Bei einem Verhältnis von 35 Metern Höhe und 10,55 Metern Breite ist das Mittelschiff ebenso eindrucksvoll wie das der Wismarer Nikolaikirche.

Die neueröffnete Aussichtsplattform auf St. Georgen ermöglicht einen neuen und eindrucksvollen Blick auf die zum UNESCO-Welterbe zählende Altstadt sowie den Alten Hafen und ist durch einen Fahrstuhl erreichbar.

In der Kirche finden regelmäßig Konzerte statt. (Festspiele MV, NDR Sinfonieorchester)

Öffnungszeiten:
April - September: 09.00 bis 17.00 Uhr
Oktober - März: 10.00 bis 16.00 Uhr

Kontaktinformationen

St.-Georgen-Kirche Wismar


+49 (0)3841 19433


touristinfo@wismar.de


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