Schlösser und Herrenhäuser
Das Fürstengeschlecht der Herzöge zu Mecklenburg reicht bis ins Jahr 1348 zurück. Zeitzeugen dieser Jahrhunderte langen Adelsherrschaft, die ihren Ursprungssitz auf einer Burg (Mecklenburg) in Dorf Mecklenburg in der Nähe von Wismar hatte, sind die herzoglichen Residenzen. Sie sind zum Teil stark von der im 19. Jahrhundert aufkommenden Bäderarchitektur geprägt.
In einigen der Schlösser, Guts- und Herrenhäuser an der mecklenburgischen Ostseeküste befinden sich heute Hotels und Ferienwohnungen.

Unmittelbar vor den Toren der Stadt Klütz erstreckt sich die größte barocke Schlossanlage Mecklenburg-Vorpommerns. Erbaut wurde Schloss Bothmer in den Jahren 1726–1732 von dem Architekten Johann Friedrich Künnecke. Bauherr war Reichsgraf Hans Caspar von Bothmer.

Das klassizistische Gutsgebäude aus dem Jahr 1745 entstand an einem unvergleichlichen Platz mit Logenblick auf die Ostsee. Heute befindet sich im restaurierten Schlossgut, dem ehemaligen Pferdestall und dem neu errichteten Parkgebäude ein Hotel.

1860 ließ Franz von Stralendorff durch den aus Wismar stammenden Architekten G. H. Thormann das Schloss Gamehl im neogotischen Stil errichten. Heute beherbergt es ein Hotel.

Das Gut ist für sein 1707 von Christoph von Bassewitz in Auftrag gegebenes Schloss bekannt. Heute historische Gutsanlage mit barockem Herrenhaus, Gästeturm und einem hochmodernen Landwirtschaftsbetrieb.

Das als sommerliches Jagdhaus konzipierte Gebäude wurde vom Großherzog Friedrich Franz III. Anfang der 1880er Jahre in Auftrag gegeben. Nach Plänen des mecklenburgischen Hofbaurates Möckel wurde es 1885 errichtet und mit der Ausstattung 1887 vollendet. Heute Museum mit angeschlossener Veranstaltungsstätte und Konditorei.

Das um 1790 als Meierei des Gutes Stubbendorf errichtete Gebäude wurde unter Röper 1843 ein Allodialgut. Ab 1864 erhielt das Gutshaus Ehmkendorf durch von Schack seine noch erkennbare architektonische Gestalt. Heute Wildkräuterhotel.




