Kröpelin

Beschaulich und typisch mecklenburgisch präsentiert sich die Kleinstadt Kröpelin zwischen Wismar und Bad Doberan. Ostseenah, ruhig gelegen und dennoch günstig erreichbar, konnte sich Kröpelin als Handwerks- und Tourismusstandort in den vergangenen Jahren entwickeln und etablieren. Schon vor der Zeit der Hanse diente die Trasse, die einmal durch den ganzen Ort führt, dem Handel zwischen den Regionen um Hamburg und bis in das Baltikum.
Die Bürger Kröpelins lebten seit jeher von der Landwirtschaft, dem Handel und vor allem dem Handwerk. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem regelrechten Zentrum der Ackerbürger und Handwerker. Bis heute prägen über einhundert Handwerksbetriebe das wirtschaftliche Bild rings um die 1906 errichtete Holländermühle, die als Wahrzeichen der Stadt gilt. Einen besonderen Stellenwert erlangte das Schuhmacherhandwerk. Die Kröpeliner Schuhmacher-Innung konnte im Jahre 1867 bereits 135 Meister und Gesellen verzeichnen. Das brachte der Stadt den Beinamen „Schusterstadt“.
Wer sich intensiver mit der Kröpeliner Geschichte auseinandersetzen möchte, sollte das Heimatmuseum in der Hauptstraße 5 aufsuchen. Ebenso ist die angrenzende Kühlung, ein eiszeitlich entstandener und 15 Kilometer langer Höhenzug, einen Streifzug wert. Aus dem „kleinsten Mittelgebirge“ Deutschlands ragt stolz der 129 Meter hohe Diedrichshäger Berg hervor. Radtouren in diese Gegend sind besonders beeindruckend, weil sich dem Besucher ein hervorragender Ausblick auf die Ostsee bietet.
18236 Kröpelin
038292/85110





