Internationale Tourismusbörse Berlin: „…vorne die Ostsee, hinten die Friedrichstraße…“
Verband Mecklenburgischer Ostseebäder e.V. präsentiert ab morgen auf größter Tourismusfachmesse der Welt die Küstenregion von Boltenhagen bis Graal-Müritz
Ostseeküste Mecklenburg, 4. März 2008. „…vorne die Ostsee, hinten die Friedrichstraße…“ – frei nach Kurt Tucholsky erleben ab morgen tausende Fachbesucher und Gäste aus aller Welt auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) die Ostseeküste Mecklenburg. Bis zum 9. März präsentiert der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder e.V. (VMO) auf der größten Tourismusfachmesse der Welt das Küstenland zwischen Ostseebad Boltenhagen und Ostseeheilbad Graal-Müritz. Vertreten ist der VMO, wie auch schon in den Jahren zuvor, auf dem Gemeinschaftsstand des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Die lokalen Touristiker sind mit Rekordzahlen in die Hauptstadt gereist. Über 200 Jahre, nachdem Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin das gesunde Baden an der Ostseeküste Mecklenburg erfand, ist die Region eines der Top-Urlaubsziele der Deutschen und zunehmend mehr auch der europäischen Nachbarn. Waren es anno dazumal ein paar Hundert Gäste, die nach herzoglichem Vorbild den Weg in die Sommerfrische fanden, konnte der VMO vergangenes Jahr für seine Region (insgesamt 40.000 Gästebetten) 5,6 Millionen Übernachtungen zählen. Das waren 16 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Auf der ITB gilt es, neue Kontakte zu knüpfen, bestehende intensiv zu pflegen und kräftig die Werbetrommel zu rühren. Die aktuellen VMO-Publikationen „Ostseeküste Mecklenburg – Urlaubstipps 2008“ und „Revierlotse Ostseeküste Mecklenburg“ sowie Gastgeberverzeichnisse und Hausprospekte der 51 Mitglieder des Verbandes – darunter Ostseebad Boltenhagen, Ostseebad Kühlungsborn, Hansestadt Wismar, Heilbad Bad Doberan/Heiligendamm, Ostseebad Insel Poel und Ostseeheilbad Graal-Müritz – sollen zahlreich an den potenziellen Gast gebracht werden. Hauptziel der Messepräsentation ist es, das Image der mecklenburgischen Ostseeküste als eine der deutschen Urlaubsregionen für klassische Badeferien, aber auch für Städtereisen, Kurzurlaube in der Nebensaison, Rad- und Aktivurlaub, Camping, maritime Ferien und ambulante Kuren weiter zu fördern.
Natürlich wollen die Touristiker auch Neues berichten: So steht – nach dem G8-Gipfel im vergangenen Jahr im Seebad Heiligendamm – das Jahr 2008 an der Ostseeküste Mecklenburg vor allem für neue Tourismusprojekte, die das Urlaubsangebot noch attraktiver machen. Unter Federführung der TUI öffnet ab April das Großprojekt „Weiße Wiek – Hotels & Marina“ im Ostseebad Boltenhagen. Auf 118.000 Quadratmetern entstehen dort derzeit ein Dorfhotel, ein Iberotel, eine Marina und ein Konferenzzentrum. Das Ferienresort wird über 1000 Betten verfügen. Segler steuern die Marina mit 290 Liegeplätzen an, mit deren Eröffnung sich die Kette attraktiver Häfen an der Ostseeküste Mecklenburg schließt.
Ab Ende März können Gäste „Geschichte atmen und Moderne genießen“. Sie nächtigen, wo einst im Sommer die Mecklenburger Prinzen residierten. Im 1812 errichteten Prinzenpalais im Heilbad Bad Doberan eröffnet Axel Kross ein First-Class-Hotel. Hinter historischer Fassade erwarten die Gäste dort 30 Zimmer und Suiten, ein Veranstaltungszentrum für bis zu 150 Personen, Restaurant, Bar, Café, Bibliothek und Wellnessbereich. Hotelier Kross betreibt nebenan bereits erfolgreich das Friedrich-Franz-Palais.
Im Ostseebad Kühlungsborn wird noch im Frühjahr mit dem Bau eines gehobenen Wellness-Hotels mit 200 Betten begonnen, im Ostseeheilbad Graal-Müritz wird ab dem Sommer eine Ferienhausanlage mit 336 Wohnungen errichtet.

